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Die Geschichte hinter dem Mrs President Kaffee

DIE GESCHICHTE HINTER UNSEREM MRS PRESIDENT KAFFEE AUS PERU UND EIN INTERVIEW MIT DER PRÄSIDENTIN DER ASOCIACION MIGUEL GRAU

Bester Kaffee kann nur aus fairen sozialen Bedingungen kommen, davon sind wir überzeugt. Der Rohkaffee unseres Mrs President Kaffees stammt von der Asociacion Miguel Grau in Peru. Die hohe Lage der Farm sorgt für ein langsames Reifen der Kaffeekirschen und dadurch für ein großartiges und intensives Aroma des Kaffees. Die Asociacion und Pacha Mama – als Rohkaffee-Produzent – setzen sich wie wir für umweltschonenden Kaffeeanbau ein. Doch setzt man sich dort auch zusätzlich für eine Förderung von Frau und Mann ein, was in Peru nicht selbstverständlich ist. 

Wir finden dieses Engagement klasse und wollen dies auch durch den Kauf des Rohkaffees unterstützen.
Da wir durch die aktuelle Corona-Lage leider nicht selbst nach Peru reisen können, nutzen wir derzeit die digitalen Medien, um uns mit den Menschen vor Ort auszutauschen. Deshalb haben wir die Chance ergriffen, um mit Selinda Quispe ein Interview zu führen. Sie ist die derzeitige Präsidentin der Asociacion. Das folgende Interview wurde vor Ort für uns übersetzt. 

Liebe Selinda, kannst du vielleicht kurz etwas über dich erzählen und wie du nach Miguel Grau gekommen bist?

Mein Vater war einer der ersten Siedler hier im Dorf Miguel Grau. Ich selbst wurde 1970 als siebtes von elf Kindern geboren. Hier in Miguel Grau habe ich auch die Grundschule besucht. Die weiterführende Schule habe ich in Villa Rica besucht. Das ist ungefähr 30 Kilometer von Miguel Grau entfernt.

Wie würdest du das Leben in Miguel Grau beschreiben?

In Miguel Grau hatte der Kaffeeanbau schon immer einen hohen Stellenwert. Jedoch war vor allem die Zeit gegen Ende meiner Schulzeit schwierig. Sie war von Bürgerkrieg und Gefechten auch in Miguel Grau geprägt. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Und wie bist du nach der Schule zum Kaffeeanbau gekommen?

Kaffee wurde bereits früh in Miguel Grau angebaut. Alles was ich über Kaffee weiß habe ich von meinem Vater, meinen Geschwistern und der Kooperative gelernt. Nach der Schule bin ich direkt zurück nach Miguel Grau und habe mich dem Kaffeeanbau mit ganzem Herzen gewidmet.

Wie kann man sich das vorstellen? Hast du deine eigenen Kaffeebäume?

Ja, ich besitze drei Hektar mit Kaffeebäumen. Es handelt sich dabei um Catuai, Geisha Limani und Caturra Varietäten. 2020 habe ich mit vier weiteren Mitgliedern einen Kaffee geerntet, der beim Cupping einen Score von 86 erreicht. Darauf sind wir sehr stolz, da dies für die hohe Qualität unseres Kaffees spricht.

Wenn du dich nicht um den Kaffeeanbau kümmerst, welche Aufgaben hast du noch in Miguel Grau?

Ich war Vertreter des Staates in Miguel Grau. Diese Funktion kann man sich ähnlich wie die Funktion einer Polizistin. Zudem war ich Friedensrichterin und bin aktuell zum dritten Mal Präsidentin der Kooperative Miguel Grau. Diese Aufgabe nimmt wahnsinnig viel Zeit in Anspruch. Während der Erntesaison benötigt diese Aufgabe ungefähr 20 Stunden Arbeit pro Woche und das ehrenamtlich.  Es ist mir jedoch wichtig Motivator und Anführer der Mitglieder der Kooperative zu sein.

Der Kaffee von dieser Farm ist einer unserer ersten Rohbohnen gewesen. Seit Tag eins sind wir mehr als überzeugt, nicht nur von der Qualität, viel mehr auch von den ganzen Aktivitäten, die den Bauern vor Ort zu Gute kommen. Wir finden Selindas Engagement toll, deshalb wurde unser MRS PRESIDENT auch in Anlehnung an sie benannt. 

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